Bundesverband der Rentenberater e. V.

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PRESSEMITTEILUNG

Köln, 26.06.2013

„Volle Kassen, aber keinen Plan!“ – Der Bundesverband der Rentenberater e.V. kritisiert die neuen Pläne zur Senkung der Rentenbeiträge

Die Experten fordern: Beiträge stabil halten – Leistungen verbessern!

Die jetzt bekanntgewordenen Pläne der Bundesregierung ab 2014 möglicherweise ein weiteres Mal die Rentenbeiträge zu senken, findet der Präsident des Bundesverbands der Rentenberater e.V., Martin Reißig, einfach nur ärgerlich. „So eine Ankündigung 90 Tage vor der Wahl, das ist doch Bauernfängerei. Die Regierung sollte endlich einen vernünftigen Plan für die Verwendung der Überschüsse vorlegen.“ Die ‚Stuttgarter Zeitung‘ hatte über entsprechende Überlegungen im Finanzministerium berichtet.

„Die paar Cent für jeden Einzelnen füllen weder aktuell den Kühlschrank, noch bringt das auch nur einen neuen Arbeitsplatz. Und: Wer weniger Beitrag zahlt, bekommt am Ende auch weniger Rente. Man muss den Menschen schon die ganze Wahrheit sagen.“, sagt Reißig.

„Viel vernünftiger wäre es die Beiträge stabil zu halten und die Leistungen zu verbessern. Die Neuregelung der Rente bei Berufsunfähigkeit z.B. ist seit Jahren überfällig. Da hat sich überhaupt nichts bewegt und solche Leistungen privat abzusichern, kann sich privat kaum jemand leisten.“

Der Bundesverband der Rentenberater e.V. fordert außerdem die Renten deutlich zu erhöhen, besonders im Osten. Denn trotz der jüngsten Anpassung liegen die Ostrenten im Schnitt immer mehr als 100,- € unter Westniveau. Und die Nettorenten sinken seit Jahren. Allein die Anhebung der Beiträge für die Krankenversicherung schlägt enorm zu Buche. Es ist zu erwarten, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung ebenfalls angehoben werden. „Rentner sollten eine ordentliche Rentenerhöhung erhalten. Da das Geld meist direkt in den Konsum fließt, hätte das wirklich mal positive Auswirkungen auf die Wirtschaft.“.


Vom 12. bis 14 September 2013 findet die Jahrestagung des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. in Weimar statt. Arbeitsunfälle und Unfallfolgen sind ein Themenschwerpunkt in diesem Jahr. Ehrengast und Referent ist der renommierte Jurist und ehemalige Vorsitzende des Bundessozialgerichts Prof. Dr. Wolfgang Meyer. Interessierte Journalisten können sich in der Geschäftsstelle anmelden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Bundesverband der Rentenberater e.V. ist seit 1976 die anerkannte Berufsorganisation der in Deutschland tätigen Rentenberater. Rentenberater sind unabhängige Rechtsberater und nur ihren Mandantinnen und Mandanten verpflichtet. Sie können, wie Anwälte, ihre Mandanten im Rahmen ihrer Befugnisse vor Sozial- und Landessozialgerichten vertreten. Über den Bundesverband erhalten Ratsuchende fachkundige Hilfe in allen Fragen des Sozialversicherungsrechts sowie der betrieblichen und berufsständischen Vorsorge.

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