Bundesverband der Rentenberater e. V.

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 18.09.2018

„Wer das Solidarprinzip infrage stellt, spielt Populisten in die Hände!“

„Wir halten die gesetzliche Rente für ein gutes und gerechtes System und wir sind bereit, gerechte und solidarische Reformen mitzugestalten.“, sagt Anke Voss, Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V.

Anlässlich der Rentenberatertage 2018 hat die Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. dafür geworben, die Stärken der gesetzlichen Rente deutlicher herauszustellen. Vom 13. bis 15. September trafen sich Renten- und Sozialexperten in Dresden, um über aktuelle Reformen und die Zukunft der Rente zu diskutieren.

Stabile Renten sind gut für unser solidarisches Miteinander

Grundsätzlich b„Bundesminister Hubertus Heil hat die Rente als Kernversprechen des Sozialstaates bezeichnet, dass Menschen nach einem Leben voller Arbeit eine ordentliche Absicherung haben. Dieses Versprechen gilt es von der Politik auch einzulösen und zu halten.“, sagte Anke Voss vor den Teilnehmern der größten Tagung deutscher Rentenexperten. „Rentenberater verhelfen den Menschen zu ihrem Recht und schaffen so Vertrauen in das Rentensystem.“

Die Rente für Erziehungszeiten (REZ) und Verbesserungen für kranke Menschen sind Beispiele für die positiven Entwicklungen in der Rente, die der Bundesverband der Rentenberater e.V. aktiv eingefordert und mitgestaltet hat.

„Es gibt aber immer wieder Politiker, die das Solidarprinzip fahrlässig infrage stellen und behaupten, dass die jungen Menschen nur für das schöne Leben der heutigen Rentner zahlen und später selber leer ausgehen werden. So wird der Generationenvertrag als Totschlag-Argument gegen jede Reform missbraucht. Das führt zu großer Verunsicherung.“

„Wer so argumentiert,“ so Voss weiter, „sorgt dafür, dass Menschen sich als Opfer von ‚Denen-da-oben‘ fühlen. Diese Unsicherheit und der Vertrauensverlust nützen vor allem Populisten, die daraus politisches Kapital schlagen.“

Rente – auch ein Thema für die Schulen

Gerade bei jungen Menschen ist der Zusammenhang zwischen wenig Vertrauen und wenig Wissen auffällig. In der Schule sind die 3 Säulen der sozialen Sicherung und das deutsche Rentensystem kaum ein Thema. Dadurch sind junge Menschen durch falsche Darstellungen besonders leicht zu verunsichern.

Nach Ansicht der Präsidentin des Bundesverbandes der Rentenberater e.V. sind auch die Rentenberater gefordert, immer wieder zu erklären, wo das deutsche Rentensystem gut ist und dort zu intervenieren, wo es noch besser werden kann. Durch ihre Expertise und ihre praktische Erfahrung helfen Rentenberater, komplexe Zusammenhänge im Sozialrecht besser zu verstehen und setzen Ansprüche im Streitfall auch gerichtlich durch.


Der Bundesverband der Rentenberater e.V. ist seit 1976 die allgemein anerkannte Berufsorganisation der in Deutschland tätigen Rentenberater. Rentenberater sind unabhängige Rechtsberater und nur ihren Mandanten verpflichtet. Sie sind Spezialisten auf dem Gebiet des Rentenrechts und können wie Anwälte ihre Mandanten im Rahmen ihrer Befugnisse vor Sozial- und Landessozialgerichten vertreten. Über die im Bundesverband der Rentenberater e.V. organisierten Rentenberater erhalten Ratsuchende fachkundige Hilfe in Fragen des Sozialversicherungsrechts sowie der betrieblichen und berufsständischen Vorsorge.

Kontakt:
Bundesverband der Rentenberater e.V.
Potsdamer Straße 86, 10785 Berlin

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Telefon: 030 62725502

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